Die GGL hat ihr fünfjähriges Bestehen in Halle mit Gästen aus Ländern, Justiz, Wissenschaft und europäischen Aufsichten gefeiert. Im Mittelpunkt standen Aufbauarbeit und Zusammenarbeit.
Klaus Zimmermann (l.), Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt und Mitglied des Verwaltungsrates der GGL, mit GGL-Vorstand Ronald Benter (r.) bei der Jubiläumsveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen der Glücksspielbehörde in Halle.
Zusammenfassung
Die GGL feierte am 23. September ihr fünfjähriges Bestehen im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle.
GGL-Vorstand Ronald Benter würdigte insbesondere die Aufbauarbeit der Beschäftigten und die Zusammenarbeit der 16 Länder.
Christian Hochgrebe und Klaus Zimmermann sprachen für den Verwaltungsrat beziehungsweise das Sitzland Sachsen-Anhalt.
Zu den Gästen gehörten Vertreter von Landesbehörden, Gerichten, Wissenschaft, der Stadt Halle und europäischen Partnerbehörden.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat ihr fünfjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle gefeiert. Wie die Behörde am 24. September mitteilte, kamen dazu Vertreter aus den Ländern, der Verwaltung, der Justiz, der Wissenschaft sowie von europäischen Partnerbehörden zusammen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 23. September standen weniger einzelne Kennzahlen aus der bisherigen Arbeit als der Aufbau der gemeinsamen Behörde und die weitere Zusammenarbeit zwischen GGL und Ländern.
GGL-Vorstand Ronald Benter bezeichnete die ersten Jahre in seiner Jubiläumsrede als „fünf Jahre intensiven Aufbaus und gemeinsamer Verantwortung“.
Zugleich gilt es, die Regulierung angesichts neuer Technologien und Geschäftsmodelle kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Besonders hob er die Arbeit der Beschäftigten hervor, die Strukturen, Verfahren und Instrumente für die neue länderübergreifende Glücksspielaufsicht mit aufgebaut hätten. Benter dankte zudem den 16 Ländern und den Mitgliedern des Verwaltungsrates für die Zusammenarbeit.
Einen besonderen Dank richtete der GGL-Vorstand an Sachsen-Anhalt. Als Sitzland habe es nach Angaben der Behörde wesentlich dazu beigetragen, die Grundstrukturen, Infrastruktur und räumlichen Voraussetzungen für die neue Glücksspielbehörde zu schaffen. Auch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt wurde dabei ausdrücklich genannt.
Mit Blick auf die kommenden Jahre erklärte Benter, die Regulierung müsse angesichts neuer Technologien und Geschäftsmodelle „kontinuierlich weiterzuentwickeln“ sein.
Für den Verwaltungsrat sprach Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport und seit Juli 2026 Vorsitzender des Gremiums.
Auch Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport Sachsen-Anhalt und Mitglied des Verwaltungsrates, gehörte zu den Rednern.
Nach Angaben der GGL würdigten beide insbesondere den Aufbau der Behörde in den vergangenen fünf Jahren und die Entwicklung zu einer bundesweit tätigen Fachbehörde. Für die kommenden Jahre betonten sie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen den Ländern, der GGL und weiteren beteiligten Institutionen.
Das Jubiläum war zugleich ein Treffen verschiedener Akteure der Glücksspielregulierung. Neben den Mitgliedern des Verwaltungsrates nahmen Vertreter von Landesbehörden und Gerichten teil.
Unter den Gästen befanden sich laut GGL außerdem der Präsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt, Vertreter der Stadt Halle, Wissenschaftler sowie Vertreter europäischer Partnerbehörden.
Die weitere Entwicklung der Glücksspielregulierung spielte bei der Veranstaltung ebenfalls eine Rolle. Die konkreten Forderungen der GGL nach mehr Handlungsspielraum und schnelleren Reaktionsmöglichkeiten hatte die GlücksWirtschaft bereits ausführlich im Zusammenhang mit der aktuellen Fünfjahresbilanz der Behörde aufgegriffen.
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