17. Oktober 2026

Neujahrsgruß vom Bundesverband Automatenunternehmen zum „Jahr der Entscheidungen“

Der Bundesverband Automatenunternehmen startet mit einem Neujahrsgruß ins „Jahr der Entscheidungen“. Was die Branche 2026 erwartet und welche Weichen jetzt gestellt werden sollen.

Neujahrsgruß vom Bundesverband Automatenunternehmen zum „Jahr der Entscheidungen“

BA-Geschäftsführerin Simone Storch

Die Geschäftsführerin vom Bundesverband Automatenunternehmen (BA), Simone Storch, richtete sich mit einem Neujahrsgruß über den BA-Newsletter an die Branchenvertreter und wirft auch einen Blick auf das kommende Jahr. „2026 wird für das gewerbliche Geldspiel ein Jahr sein, in dem politische Entscheidungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und regulatorische Weichenstellungen eng miteinander verzahnt sind“, so Simone Storch.

Ihre Interessen mit Nachdruck vertreten

Da ist zum einen die lange erwartete neue Fassung der Spielverordnung. Die BA-Geschäftsführerin unterstreicht, dass die Diskussion um diese Novelle „nicht losgelöst von der betrieblichen Realität geführt werden“ darf. Und: „Der BA wird sich dafür einsetzen, dass Praxiserfahrungen, belastbare Zahlen und ordnungspolitische Vernunft in den politischen Prozess einfließen. Gemeinsam mit den BA-Mitgliedsverbänden werden wir Position beziehen, Argumente liefern und dort präsent sein, wo Entscheidungen vorbereitet werden. Seite an Seite mit seinen Landes- und Fachverbänden wird der BA diese Debatte gemeinsam mit VDAI und DAW aktiv begleiten und Ihre Interessen mit Nachdruck vertreten.“

Kohärente und wirtschaftlich tragfähige Ordnungsrahmen

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen – am 8. März in Baden-Württemberg, am 22. März in Rheinland-Pfalz, am 6. September in Sachsen-Anhalt und am 20. September in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – erklärt Simone Storch: „Insbesondere die BA-Landesverbände der betroffenen Bundesländer werden zusammen mit dem BA und der DAW diese Wahltermine aktiv begleiten, den Dialog mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern suchen und die Bedeutung eines rechtssicheren, kohärenten und wirtschaftlich tragfähigen Ordnungsrahmens für Spielhallen und gastronomische Betriebe klar adressieren.“

Illegalität bedeutet für unsere Betriebe klare Wettbewerbsverzerrung und benachteiligt all jene, die sich an Regeln halten und ihrer Verantwortung nachkommen.

Spürbare Konsequenzen für illegale Angebote

Zum Kampf gegen das illegale Spiel erklärt die BA-Geschäftsführerin: „Illegalität bedeutet für unsere Betriebe klare Wettbewerbsverzerrung und benachteiligt all jene, die sich an Regeln halten und ihrer Verantwortung nachkommen.“ Daher werde der BA „weiterhin mit Nachdruck darauf drängen, dass illegale Angebote endlich spürbare Konsequenzen erfahren, um die Spielerinnen und Spieler wirksam zu schützen“. Zudem setze sich der BA dafür ein, „dass das legale Angebot wieder so gestaltet wird, dass es den Bedürfnissen der Spielerinnen und Spieler entspricht und damit die Wirtschaftlichkeit der legalen Betriebe gesichert werden kann“.

Rahmenbedingungen die Investitionen ermöglichen

Gleichzeitig bleibe die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe angespannt: „Steigende Lohnkosten, hohe Energiepreise und anhaltende Unsicherheiten treffen insbesondere mittelständische Unternehmen und belasten auch unsere Betriebe erheblich.“

Unser Ziel bleibt unverändert: Verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen und illegale Angebote nicht weiter stärken.

Etwaigen Debatten über die Erhöhung der Vergnügungssteuer will der BA „entschieden entgegentreten“. Simone Storch: „Unser Ziel bleibt unverändert: Verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen und illegale Angebote nicht weiter stärken. Wir sind Teil des deutschen Mittelstands, schaffen Arbeitsplätze und bieten legale, kontrollierte Angebote. Das verdient politische Aufmerksamkeit und sachliche Einordnung.“

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