21. Mai 2026
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Illegales Glücksspiel und der Schwarzmarkt - flächendeckendes Thema in allen Medien

WELT, FOCUS online und der Tagesspiegel greifen aktuell das Thema illegales Glücksspiel auf. Für die GlücksWirtschaft ist das kein neues Thema und seit Langem ein Schwerpunkt.

Illegales Glücksspiel und der Schwarzmarkt - flächendeckendes Thema in allen Medien

Illegales Glücksspiel ist an diesem Wochenende endgültig im breiten Nachrichtendiskurs angekommen. Wie die dpa und darauf aufbauend unter anderem Spiegel, FOCUS online, DIE ZEIT, Welt und Tagesspiegel berichten, wächst die Aufmerksamkeit für den Schwarzmarkt. Im Mittelpunkt stehen neue Zahlen aus den Ländern, vor allem aus Schleswig-Holstein und Bayern.

Dauerthema in der GlücksWirtschaft

Für die GlücksWirtschaft ist das Thema keineswegs neu. Wir weisen seit Langem auf die wirtschaftlichen, regulatorischen und ordnungspolitischen Folgen des illegalen Glücksspiels hin. Mit unserem Report “Illegales Glücksspiel” und mit dem Razzia-Tracker machen wir neben der laufenden Berichterstattung seit Monaten sichtbar, was in vielen Regionen Deutschlands längst Realität ist: Illegale Angebote sind kein Randphänomen, sondern ein dauerhaftes Problem für Spielerschutz, Vollzug und legale Marktstrukturen.

Im Razzia-Tracker dokumentiert die Redaktion behördliche Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel in Deutschland fortlaufend. In der März-Auswertung lag der Tracker bereits bei insgesamt 148 Razzien seit dem 01.01.2025. Wer den Schwarzmarkt ernsthaft bewerten will, sollte deshalb nicht nur auf einzelne Schlagzeilen schauen, sondern auf die laufende Entwicklung in den Ländern.

Besonders deutlich fällt der Anstieg in Schleswig-Holstein aus. Laut Innenministerium registrierte die Polizei dort im Jahr 2025 insgesamt 54 unerlaubte Glücksspiel-Veranstaltungen. Im Jahr 2024 waren es 31, im Jahr 2023 noch 19. Auch die Zahl der Beteiligungen stieg nach dpa-Angaben deutlich, von 133 im Jahr 2023 auf 318 im Jahr 2024 und 373 im Jahr 2025.

Auch für Bayern wird die Entwicklung beschrieben. Dort flogen nach dpa-Angaben im Jahr 2025 insgesamt 99 entsprechende Veranstaltungen auf. Das waren zwar 11 mehr als 2023, zugleich aber 28 weniger als 2024. Gerade diese Unterschiede zeigen, dass sich die Debatte nicht auf eine Schlagzeile reduzieren lässt, sondern nach genauer Einordnung verlangt.

Die aktuelle Berichterstattung der großen Medien bestätigt damit vor allem eines: Das Thema ist in der breiten Öffentlichkeit angekommen.

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