Schleswig-Holstein will seine vier Spielbanken verkaufen. Angebote sind bis Mitte Juni möglich, betroffen sind Flensburg, Kiel, Lübeck und Schenefeld.
Das Land Schleswig-Holstein plant seine vier Spielbanken zu verkaufen. Hatten viele Landesregierungen diesen Verkauf in der Vergangenheit bereits in Erwägung gezogen, macht die schwarz-grüne Landesregierung nun Ernst.
Interessierte Käufer können ihre Angebote laut „n-tv.de“ Angebote bis Mitte Juni einreichen.
Konkret geht es um Spielbankenstandorte in Flensburg, Kiel, Lübeck und Schenefeld. Eine fünfte Spielbank könne in Bargteheide eröffnet werden. Die Lizenzen sollen bis 2040 laufen. Die Spielbanken SH GmbH hat nach eigenen Angaben rund 240 Mitarbeiter.
Der Kaufpreis soll bei 1,7 Milliarden Euro liegen, allerdings habe dem Land laut „Kieler Nachrichten“ als Grundlage zur Ermittlung eines Kaufpreises der zu erwartende Umsatz bis 2040 gedient. Dieser sei mit 1,738 Milliarden Euro angegeben. Dies habe jedoch lediglich vergaberechtliche Gründe. Der tatsächliche Kaufpreis dürfte den „Kieler Nachrichten“ zufolge wesentlich niedriger ausfallen. Als Beispiel führt die Zeitung den Verkauf der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen vor fünf Jahren an. In der Ausschreibung wurde damals ein Kaufpreis von 2,7 Milliarden Euro als Schätzwert angegeben, verkauft wurden die Spielbanken letztendlich für 141 Millionen Euro.
Hier geht es zur Vorankündigung der Ausschreibung.
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