ZEAL erreicht im ersten Halbjahr 2026 mit 121,8 Millionen Euro einen Rekordumsatz. Auch Neukunden und EBITDA wachsen zweistellig, das Lotteriegeschäft bleibt zentraler Wachstumstreiber.
ZEAL erzielte im ersten Halbjahr 2026 mit 121,8 Millionen Euro den höchsten Halbjahresumsatz der Unternehmensgeschichte.
ZEAL Network SE erzielte im ersten Halbjahr 2026 den höchsten Halbjahresumsatz der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz des Hamburger Online-Anbieters von Lotterieprodukten stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 121,8 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 101,5 Millionen Euro.
Auch bei den Neukunden und beim EBITDA verzeichnete ZEAL zweistellige Wachstumsraten. Die Zahl der registrierten Neukunden erhöhte sich um 32 Prozent von 499.000 auf 659.000 und erreichte damit ein Rekordniveau. Das EBITDA stieg um 10 Prozent von 35,4 Millionen Euro auf 38,9 Millionen Euro.
ZEAL-CEO Dr. Stefan Tweraser sieht die Ergebnisse des ersten Halbjahres als Bestätigung der Unternehmensstrategie. ZEAL wachse im deutschen Kerngeschäft und diversifiziere das Unternehmen zugleich mit eigenen, skalierbaren Produkten. Dazu zählen die Soziallotterie freiheit+, die Traumhausverlosung und die neu gestartete Traumautoverlosung. Mit diesen Angeboten wolle ZEAL seine Marktposition ergänzen und zugleich die Abhängigkeit von Jackpot-Zyklen reduzieren.
CFO Andrea Behrendt verwies zudem auf Investitionen in neue Produkte, Technologie und die Weiterentwicklung der Organisation. Gleichzeitig habe ZEAL seine Marketinginvestitionen flexibel an der Markt- und Jackpotentwicklung ausgerichtet und nach eigenen Angaben eine hohe Effizienz bei der Gewinnung neuer Kunden erreicht.
Das Lotteriegeschäft blieb im ersten Halbjahr 2026 der zentrale Wachstumstreiber von ZEAL. Die durchschnittliche Zahl aktiver Lotterie-Kunden pro Monat stieg um 9 Prozent auf 1,653 Millionen. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 1,515 Millionen.
Das Transaktionsvolumen aus Lotterien erhöhte sich um 13 Prozent von 527,3 Millionen Euro auf 595,9 Millionen Euro. ZEAL führte die Entwicklung der Kundenbasis und der Kundenaktivität unter anderem auf die gegen Ende des ersten Halbjahres verbesserte Jackpotlage sowie den Start der Traumautoverlosung zurück.
Die Bruttomarge aus Lotterien erhöhte sich von 17,3 Prozent auf 18,2 Prozent. Die Umsatzerlöse aus dem Lotteriegeschäft stiegen um 20 Prozent von 91,9 Millionen Euro auf 110,6 Millionen Euro.
Auch das Games-Geschäft setzte sein Wachstum im ersten Halbjahr 2026 fort. ZEAL baute sein B2C-Portfolio auf rund 790 Titel aus. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der monatlich aktiven Nutzer um 34 Prozent von 26.000 auf 35.000.
Die Umsatzerlöse aus dem Games-Geschäft stiegen dadurch um 17 Prozent. Nach 6,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 erreichte ZEAL im ersten Halbjahr 2026 einen Games-Umsatz von 7,8 Millionen Euro.
Im Zusammenhang mit der am 9. Juli bekannt gegebenen Übernahme von SevenCanyon Ltd. bestätigte ZEAL seine bestehende EBITDA-Prognose von 70 bis 75 Millionen Euro. Voraussetzung dafür ist ein normales Jackpot-Umfeld in Deutschland.
Die Anfang Juli aktualisierte Prognose berücksichtigt sowohl einmalige Aufwendungen im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich im Zusammenhang mit der Transaktion als auch den für das Geschäftsjahr 2026 erwarteten EBITDA-Beitrag aus der Konsolidierung von SevenCanyon.
Die bisherige Umsatzprognose von 250 bis 260 Millionen Euro soll angepasst werden, sobald der IFRS-Ausweis der Umsatzerlöse von SevenCanyon finalisiert ist.
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