Die neue ZfWG-Doppelausgabe 3/4 2026 beleuchtet fünf Jahre Glücksspielstaatsvertrag, den stagnierenden Online-Casinomarkt, Glücksspielwerbung und aktuelle Fragen des Spielhallenrechts.
Die neue Doppelausgabe 3/4 2026 der „Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht“ (ZfWG) ist erschienen. Die Ausgabe widmet sich aktuellen regulatorischen, rechtlichen und wissenschaftlichen Fragen des Glücksspielmarktes.
Den Auftakt bildet das Editorial „Vergangenheitsbewältigung abgeschlossen?“ von Sascha G. Peters. Die weiteren Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit fünf Jahren Glücksspielstaatsvertrag 2021, der Entwicklung des Online-Casinomarktes, Glücksspielwerbung sowie der Novellierung der Spielverordnung.
Carsten Bringmann und Sawal befassen sich in ihrem Beitrag „Legalisierung ohne Durchbruch“ mit fünf Jahren Glücksspielstaatsvertrag 2021 und dem aus ihrer Sicht stagnierenden Online-Casinomarkt. Das Thema gewinnt zusätzliche Aktualität durch die laufende Evaluierung des Staatsvertrages, deren Ergebnisse bis Ende 2026 vorliegen sollen.
Tobias Hayer untersucht die Auswirkungen von Glücksspielwerbung und die Frage, ob beim Jugend- und Spielerschutz weiterer Handlungsbedarf besteht. Der Beitrag gibt einen Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand und greift damit einen der zentralen Diskussionspunkte der Glücksspielregulierung auf.
Florian Becker und Franz Gräber analysieren die Rechtsprechung zum Recht der Spielhallen im Jahr 2025. Gerhard Meyer beschäftigt sich mit der Novellierung der Spielverordnung und möglichen Maßnahmen zur Reduzierung des Gefährdungspotenzials von Geldspielautomaten.
Patrick Sensburg betrachtet die Besteuerung des terrestrischen und virtuellen Automatenspiels. Damit greift die Ausgabe auch die unterschiedlichen steuerlichen Rahmenbedingungen der stationären und digitalen Glücksspielangebote auf.
Weitere Beiträge widmen sich der Rolle von Prozessfinanzierern in Massenverfahren sowie der Zertifizierung und Akkreditierung im Glücksspielrecht. Stefan Engels und Christian Köhli stellen Prozessfinanzierungsmodelle auf den Prüfstand, Dagmar Gesmann-Nuissl untersucht Zertifizierungs- und Akkreditierungsverfahren.
Gerhard Strejcek, Maximilian Scheuch und Christoph Turecek geben zudem einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im österreichischen Glücksspiel- und Wettrecht.
Der Rechtsprechungsteil der Ausgabe umfasst aktuelle nationale und europäische Entscheidungen. Dazu gehört ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur zivilrechtlichen Nichtigkeit von Verträgen über in Deutschland nicht erlaubte Online-Glücksspiele.
Weitere Entscheidungen betreffen unter anderem Abstandsregelungen zwischen Wettvermittlungsstellen und Spielhallen, Auswahlverfahren bei konkurrierenden Standorten sowie Rückzahlungsansprüche bei Verstößen gegen das Einzahlungslimit.
Die ZfWG-Ausgabe 3/4 2026 der dfv-Mediengruppe ist über R&W-Online erhältlich.
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