In Berlin-Reinickendorf gehen Polizei und Ordnungsamt gegen illegales Glücksspiel vor, sichern über 60.000 Euro Bargeld und schließen ein Lokal ohne Verantwortliche.
In Berlin-Reinickendorf sind Polizei und Ordnungsamt erneut gegen illegales Glücksspiel vorgegangen. Wie die Berliner Polizei in den sozialen Medien mitteilte, wurden am Freitag insgesamt neun Lokale in dem Bezirk kontrolliert. Im Fokus standen dabei mögliche Verstöße gegen das Glücksspielrecht sowie weitere ordnungsrechtliche Bestimmungen.
In einem der Betriebe trafen die Einsatzkräfte drei Personen an, die mutmaßlich gerade an einem illegalen Glücksspiel teilnahmen. Auf dem Tisch lagen rund 250 Euro, die als aktueller Spieleinsatz gewertet wurden. Deutlich brisanter war jedoch der Bargeldfund bei den Beteiligten: Zusammen führten sie mehr als 60.000 Euro mit sich. Nach Angaben der Polizei überstiegen die bei den drei Personen sichergestellten Geldbeträge den sichtbaren Spieleinsatz bei weitem.
Da für das betreffende Lokal vor Ort kein Verantwortlicher feststellbar war, wurde der Betrieb durch das zuständige Ordnungsamt vorläufig verschlossen. Gegen die Beteiligten wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.
In einem weiteren kontrollierten Objekt stellten die Beamtinnen und Beamten ein illegales Tischspielgerät fest. Auch dieser Fund hatte eine Anzeige zur Folge. Darüber hinaus registrierten die Behörden nach eigenen Angaben weitere Verstöße, unter anderem gegen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes.
Der Einsatz in Reinickendorf reiht sich ein in eine Serie verstärkter Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel in Berlin. Neben dem unmittelbaren Eingriff in laufende Spiele steht dabei stets auch das Ziel im Vordergrund, unerlaubte Strukturen aufzudecken, mögliche Geldflüsse zu unterbinden und den regulierten Markt mit seinen Spielerschutzvorgaben zu stärken.
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