Neue Kontrollen in Bocholt sowie in Göttingen und Hann. Münden zeigen, dass Behörden weiter gegen illegales Glücksspiel vorgehen. In Bocholt wurden drei Wettterminals sichergestellt.
Sichergestelltes illegales Wettterminal
Die Behörden gehen weiter gegen illegales Glücksspiel in Gaststätten und kiosknahen Betrieben vor. Während in Bocholt bei einer gemeinsamen Kontrolle drei nicht lizenzierte Wettterminals sichergestellt wurden, tauchte unerlaubtes Glücksspiel auch bei einer größeren Kontrollaktion in Göttingen und Hann. Münden unter den festgestellten Verstößen auf.
Laut der Stadt Bocholt bestätigte sich bei einer gemeinsamen Kontrolle von Stadt, Kriminalpolizei Borken und Bezirksregierung Münster der Verdacht auf illegales Glücksspiel. In einer Gaststätte stellten die Einsatzkräfte drei nicht lizenzierte Wettterminals sicher. Die Geräte wurden abtransportiert und sollen nun technisch ausgewertet werden. Gegen die Betreiber stehen strafrechtliche Konsequenzen sowie ordnungsrechtliche Maßnahmen im Raum.
Wie die Polizeiinspektion Göttingen über Presseportal mitteilte, wurden am 16. April 2026 in Göttingen und Hann. Münden insgesamt 22 Gewerbebetriebe kontrolliert. Elf davon blieben ohne Beanstandung, in den übrigen elf Fällen leiteten die Behörden mehr als 30 Verfahren ein, unter anderem wegen Schwarzarbeit, Jugendschutzverstößen und unerlaubten Glücksspiels. Beschlagnahmt wurden dabei unter anderem ein Spielautomat und knapp 17.000 Euro Bargeld.
Beide Fälle sind unterschiedlich gelagert, zeigen aber dieselbe Linie: Illegales Glücksspiel bleibt Teil behördenübergreifender Kontrollen vor Ort. In Bocholt kündigten die beteiligten Stellen an, auch künftig eng zusammenzuarbeiten.
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