Ein Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Clankriminalität im Duisburger Norden brachte auch illegales Glücksspiel ans Licht.
Am Abend des 2. August 2025 führte die Polizei Duisburg gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern einen groß angelegten Schwerpunkteinsatz im Duisburger Norden durch. Ziel war die Bekämpfung rechtswidriger Strukturen im Zusammenhang mit Clankriminalität. In einer Gaststätte in Meiderich wurde dabei ein nicht zugelassenes Glücksspielgerät sichergestellt, zwei Personen wurden angezeigt.
Die Maßnahmen konzentrierten sich auf verschiedene gewerbliche Betriebe, darunter Kioske, Gastronomiebetriebe, Wettannahmestellen, eine Shisha-Bar sowie eine Trinkhalle. Insgesamt wurden laut Mitteilung der Polizei Duisburg 71 Personen überprüft. Am Einsatz beteiligt waren neben Polizeikräften unter anderem das Hauptzollamt Duisburg, die Bezirksregierung Düsseldorf (Arbeitsschutz und Glücksspiel), die Finanzverwaltung (Steuerfahndung Essen und Finanzamt Duisburg), das Gewerbeamt sowie der Städtische Außendienst.
In einer Schankwirtschaft auf der Brückelstraße in Meiderich stießen die Einsatzkräfte auf einen sogenannten „Fungamer“, ein Gerät, das häufig in nicht konzessionierten Glücksspielkontexten eingesetzt wird. Gegen die Betreiberin des Lokals sowie einen mutmaßlichen Spieler wurden noch vor Ort Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Glücksspielrecht gefertigt. Das Gerät wurde sichergestellt.
Einsätze wie dieser sind Teil einer langfristigen Strategie gegen illegale Strukturen und unreguliertes Glücksspiel. Wie die Polizei Duisburg mitteilt, werde auch künftig gemeinsam mit Netzwerkpartnern konsequent gegen solche Verstöße vorgegangen. Der Einsatz und bundesweit steigende Fallzahlen bestätigen die Bemühungen der Behörden aktiv und flächendeckend gegen illegales Glücksspiel vorzugehen.
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