Frankfurt-Bockenheim: Die Stadtpolizei findet bei einer Kontrolle zwei illegale Geldspielgeräte. Die Auswertung zeigt Spieleinsätze von mehr als 1,76 Millionen Euro.
Nach einem Hinweis hat die Operative Ermittlungseinheit (OPE) der Stadtpolizei Frankfurt am Montag, 2. März 2026, zwei Bistros in Bockenheim überprüft, gemeinsam mit der Lebensmittelkontrolle des Ordnungsamtes. Laut der Stadt Frankfurt am Main gab es neben kleineren Hygienemängeln einen zentralen Fund im Hinterzimmer: ein illegales Tischgeldspielgerät und ein ebenfalls illegales Kofferspielgerät, beide spielbereit, sie wurden sichergestellt und abtransportiert.
Auffällig: Die Schlüssel zu den Geräten lagen nach Angaben der Stadt in einem Schlüsselkasten hinter der Theke des anderen Bistros. Beide Geräte seien funktionsfähig gewesen und hätten typische Merkmale illegaler Geldspielgeräte mit Gewinnmöglichkeit gezeigt, außerdem seien sie dem Betreiber der beiden Lokalitäten zugeordnet worden.
Die Stadtpolizei beziffert die dokumentierten Spieleinsätze nach der Auswertung auf insgesamt mehr als 1,76 Millionen Euro. Demnach wurden über das Tischgeldspielgerät von Juni 2021 bis März 2026 mehr als 1,6 Millionen Euro verbucht, das Kofferspielgerät kam von Oktober 2025 bis Februar 2026 auf mehr als 155.000 Euro. Die Gesamtsumme sei an den Steuerbehörden vorbei generiert worden, die Stadtpolizei leitete ein Strafverfahren ein.
Sie verlassen jetzt die offizielle Website der GlückWirtschaft. Für den Inhalt der folgenden Seiten ist die Sigert Verlag GmbH nicht verantwortlich.
Um fortzufahren drücken Sie 'Weiter'.