7. Oktober 2026

GGL nach Frankfurter Ermittlungserfolg: Maßnahmen gegen illegales Online-Glücksspiel werden fortgesetzt

Die GGL begrüßt den Ermittlungserfolg der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen illegales Online-Glücksspiel und kündigt an, ihre Maßnahmen gegen unerlaubte Anbieter fortzusetzen.

Gebäude der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, GGL, in Halle

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) begrüßt den jüngst bekannt gewordenen Ermittlungserfolg in Frankfurt am Main und kündigt an, auch weiterhin die Staatsanwaltschaften zu unterstützen.

Zusammenfassung

  • Die GGL begrüßt den Ermittlungserfolg der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen unerlaubte Glücksspielangebote.

  • Zwischen Juli 2021 und Ende 2023 sollen Spieleinsätze von rund 5,86 Milliarden Euro abgewickelt worden sein.

  • Die Glücksspielbehörde unterstützt Staatsanwaltschaften unter anderem mit Erkenntnissen zu Payment-Blocking und Netzsperren.

  • Die GGL kündigt an, ihre Maßnahmen gegen illegale Glücksspielanbieter fortzusetzen.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) begrüßt den Ermittlungserfolg der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main im Zusammenhang mit unerlaubten Glücksspielangeboten.

Nach den bislang veröffentlichten Informationen sollen zwischen Juli 2021 und Ende 2023 Spieleinsätze in Höhe von rund 5,86 Milliarden Euro abgewickelt worden sein. Wie die GGL mitteilt, zeige der aktuelle Ermittlungserfolg, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Glücksspielaufsicht sei.

GGL unterstützt Staatsanwaltschaften bei Ermittlungen gegen illegale Glücksspielanbieter

Die GGL unterstützt zuständige Staatsanwaltschaften im Rahmen von Ermittlungsverfahren mit eigenen Erkenntnissen zu den betroffenen Anbietern und beschuldigten Personen.

Der Behörde zufolge werden Erkenntnisse aus ihren aufsichtsrechtlichen Maßnahmen gegen die Betreiber mit den Staatsanwaltschaften geteilt. Dazu gehören unter anderem Informationen aus Maßnahmen zum Payment-Blocking und zu Netzsperren sowie aus dem Vorgehen gegen die Bewerbung der Angebote und Erkenntnisse zu den technischen und formellen Strukturen der Betreiber.

GGL warnt vor illegalen Glücksspielangeboten wie Platincasino

Die GGL warnt Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten wie etwa „Platincasino“.

Darüber hinaus setzt sich die Behörde dafür ein, dass die Bekämpfung illegalen Glücksspiels auch aus strafrechtlicher Sicht auf Gesetzgebungsebene stärker in den Fokus genommen wird.

GGL setzt Maßnahmen gegen illegales Online-Glücksspiel fort

Die GGL kündigt an, ihre Maßnahmen gegen unerlaubte Glücksspielangebote konsequent fortzusetzen. Auch künftig werde sie bei entsprechenden Anhaltspunkten Strafanzeige erstatten und ihre Erkenntnisse den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stellen.

Die Branchenverbände Deutscher Sportwettenverband (DSWV) und Deutscher Online Casinoverband (DOCV) hatten den Ermittlungserfolg ebenfalls begrüßt. Zugleich wiesen die Verbände auf den Schwarzmarkt und das nach ihrer Einschätzung erhebliche Ausmaß organisierter Kriminalität im illegalen Online-Glücksspielmarkt hin. Dabei äußerten sie Zweifel an der von der GGL angegebenen Größe des Schwarzmarktes.

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