Duisburg: Großkontrolle in zehn Betrieben im Norden, laut Radio Duisburg mit illegalem Geldspielgerät, Festnahme im Wettbüro, Haschisch-Fund und zwei Schließungen.
In Duisburg hat eine groß angelegte Kontrollaktion im Norden der Stadt auch einen Verstoß im Bereich Glücksspiel offengelegt. Wie Radio Duisburg berichtet, überprüften Polizei und Ordnungsbehörden in der Nacht von Freitag auf Samstag, vom 20. auf den 21. Februar 2026, insgesamt zehn Gewerbebetriebe. Die Bilanz: vier Strafanzeigen, ein illegaler Spielautomat und zusätzlich eine beträchtliche Menge Haschisch wurden sichergestellt.
Laut Radio Duisburg waren neben der Polizei unter anderem das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, die städtische Vollstreckungsstelle, das Hauptzollamt Duisburg sowie die Bezirksregierung Düsseldorf beteiligt. Kontrolliert wurden demnach Wettvermittlungsstellen, Gaststätten, Kioske und Schankwirtschaften. Insgesamt wurden rund 105 Personen überprüft.
Wie Radio Duisburg weiter schreibt, fertigten die Einsatzkräfte vier Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz, wegen Urheberrechtsverletzung sowie wegen der Veranstaltung illegalen Glücksspiels.
In einer Gaststätte sei ein illegales Geldspielgerät entdeckt worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg seien Betreiber, Gaststätte sowie ein vor dem Objekt geparktes Auto durchsucht worden. Dabei fanden die Beamten laut Radio Duisburg passende Schlüssel zum illegalen Gerät und stellten diese sicher. Gegen den 64-jährigen Betreiber laufe ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels.
In einer weiteren Schankwirtschaft habe ein 21-Jähriger versucht zu fliehen, sei den Beamten jedoch direkt in die Arme gelaufen, wie Radio Duisburg berichtet. Dabei sei Haschisch in mittlerer dreistelliger Grammzahl sichergestellt worden, anschließend auch ein Mobiltelefon.
Zum Ende der Bilanz nennt Radio Duisburg kommunale Maßnahmen: Die Stadt Duisburg habe drei Verwarngelder erhoben, unter anderem wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. Mitarbeitende der Vollstreckungsstelle hätten zudem 19 Schuldner angetroffen, fünf hätten ihre Schulden noch vor Ort beglichen. Zwei Betriebe mussten laut Radio Duisburg noch am selben Abend schließen, darunter auch das Objekt, in dem die Betäubungsmittel gefunden wurden.
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