Köln: Bei einer Schwerpunktkontrolle in den Stadtteilen Kalk und Höhenberg fanden Ermittler in einer Sportsbar versteckte illegale Spielgeräte. Bargeld wurde sichergestellt, das Objekt versiegelt.
Am Mittwochnachmittag, 25. Februar 2026, kontrollierte die Polizei Köln gemeinsam mit mehreren Behörden „zahlreiche Netzwerkpartner“ mehrere Objekte in den Stadtteilen Kalk und Höhenberg. Beteiligt waren laut Polizei unter anderem Ausländeramt, Lebensmittelüberwachung, Hauptzollamt, städtischer Ordnungsdienst, Bauaufsicht, Kämmerei und Gewerbeaufsicht.
Insgesamt wurden in den Objekten und im Straßenverkehr rund 130 Personen kontrolliert, mehrere wurden zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache gebracht. Die Polizei nennt als Gesamtbilanz neun Strafverfahren, 13 Ordnungswidrigkeitenverfahren, eine Festnahme sowie „diverse Sicherstellungen und Objektversiegelungen“.
Beim Schwerpunkt „Illegales Glücksspiel und Versiegelungen“ heißt es: Ermittler des Kriminalkommissariats 35 entdeckten in einer kontrollierten Sportsbar illegale Spielgeräte, versteckt in Stromkästen. Die Einsatzkräfte stellten die Geräte sowie Bargeld sicher und versiegelten das Objekt. Zusätzlich wurden ein Kiosk und eine weitere Bar aufgrund massiver Verstöße durch die Stadt Köln noch vor Ort geschlossen.
Auch finanzielle Vollstreckungen liefen mit: Die städtische Kämmerei zog laut Polizei rund 8.000 Euro ein und pfändete zwei Fahrzeuge.
Der Einsatz wird im Razzia-Tracker der GlücksWirtschaft als Maßnahme gegen illegales Glücksspiel erfasst und in den laufenden Überblick zu Kontrollen, Durchsuchungen und Sicherstellungen eingeordnet.
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