Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage kontrollierten Polizei und Stadt Ludwigshafen den Stadtteil Hemshof. Erneut deckten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Glücksspielgesetz auf.
In Ludwigshafen gibt es seit 2023 eine eigene Ermittlungsgruppe gegen sogenannte Fun Games.
Polizei und Stadt Ludwigshafen haben ihre Kontrollen gegen mutmaßlich illegales Glücksspiel im Stadtteil Hemshof fortgesetzt. Am Donnerstag (23. Juli) führten die Einsatzkräfte erneut eine groß angelegte Kontrollaktion in der nördlichen Innenstadt durch. Dabei stellten sie unter anderem Verstöße gegen das Glücksspielgesetz fest.
An der gemeinsamen Kontrollaktion beteiligten sich neben der Polizei verschiedene Abteilungen der Stadt Ludwigshafen. Im Mittelpunkt standen erneut Gaststättenkontrollen, ergänzt durch Personen- und Verkehrskontrollen.
Nach Angaben der Polizei wurden Verstöße gegen das Glücksspielgesetz sowie gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Weitere Einzelheiten zur Art der Glücksspielverstöße oder zu möglichen Sicherstellungen veröffentlichten die Behörden zunächst nicht.
Bereits am Dienstag (21. Juli) hatte die Polizeidirektion Ludwigshafen gemeinsam mit dem kommunalen Vollzugsdienst den Stadtteil Hemshof kontrolliert. Auch damals registrierten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Glücksspielgesetz.
Mit der erneuten Schwerpunktkontrolle innerhalb weniger Tage unterstreichen Polizei und Stadtverwaltung den anhaltenden Kontrolldruck in dem Stadtteil.
Neben den Maßnahmen im Glücksspielbereich ahndeten die Einsatzkräfte zahlreiche Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Zudem wurden Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Die Verkehrsüberwachung registrierte Parkverstöße im mittleren zweistelligen Bereich und ließ zwei Fahrzeuge abschleppen.
Die wiederholten Einsätze zeigen, dass der Hemshof weiterhin im Fokus gemeinsamer Kontrollmaßnahmen von Polizei und kommunalen Behörden steht. Um den Verfolgungsdruck zu erhöhen, wurden die Polizeipräsidien im Land für das Thema sensibilisiert. In Ludwigshafen gibt es seit 2023 eine eigene Ermittlungsgruppe gegen sogenannte Fun Games, die ohne Zulassung betrieben werden. Zudem arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaften und Ordnungsämter enger zusammen, um illegale Geräte aufzuspüren und Verfahren einzuleiten.
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