In Pinneberg durchsuchte die Polizei ein Lokal und Wohnräume der Betreiber. Hintergrund war der Verdacht illegaler Glücksspielveranstaltungen.
In Pinneberg durchsuchte die Polizei ein Lokal und Wohnräume der Betreiber wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels. Wie die Polizeidirektion Bad Segeberg mitteilte, fand der Einsatz am Mittwochmorgen, 24. Juni 2026, statt.
Im Mittelpunkt stand ein Lokal im Rübekamp in Pinneberg. Die Betreiber standen nach Polizeiangaben im Verdacht, Veranstaltungen des illegalen Glücksspiels betrieben zu haben. Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher.
Dem Einsatz ging ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Itzehoe voraus. Dieser war auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe für das Lokal und die Wohnräume der Betreiber erlassen worden.
Beteiligt waren laut Polizei das Sachgebiet 3 der Kriminalinspektion Pinneberg, der Brennpunktdienst des Polizeireviers Pinneberg und der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Pinneberg. Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen eines gemeinsamen Verbundeinsatzes.
Neben dem Beweismaterial zum Verdacht des illegalen Glücksspiels fanden die Einsatzkräfte Cannabis in insgesamt nicht geringer Menge. Zudem stellten sie Gerätschaften zur Aufzucht und Herstellung von Betäubungsmitteln sicher.
Auch Bargeld wurde beschlagnahmt. Nach Einschätzung der Polizei dürfte dieses aus illegalen Handlungen stammen.
Gegen die Betreiber wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Sie müssen sich nun zu den Vorwürfen verantworten.
Der Pinneberger Fall zeigt die Bandbreite solcher Einsätze: Aus einem Verdacht auf illegale Glücksspielveranstaltungen entwickelte sich eine Durchsuchung, bei der die Ermittler auch Cannabis, Aufzucht-Gerätschaften und Bargeld sicherstellten. Für den Razzia-Tracker der GlücksWirtschaft wird der Einsatz als zweite bekannte Maßnahme in Schleswig-Holstein mit Glücksspielbezug aufgenommen.
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