In Aurich und Norden haben Polizei und Staatsanwaltschaft neun Objekte durchsucht. Sichergestellt wurden illegale Glücksspielautomaten, Wettautomaten, Bargeld und weitere Beweismittel.
In Aurich und Norden sind in der Nacht zum Montag neun Objekte wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel und weiterer Straftaten durchsucht worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Osnabrück, die Staatsanwaltschaft Aurich und die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden richteten sich die Maßnahmen gegen mehrere Personen, die dem Clanmilieu zugerechnet werden. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, öffentlich zugängliche Einrichtungen betrieben zu haben, darunter Spielstätten, in denen nicht zugelassene Glücksspielautomaten aufgestellt und betrieben worden sein sollen.
Den Durchsuchungen waren laut Mitteilung mehrmonatige Ermittlungen vorausgegangen. Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden von den Staatsanwaltschaften Osnabrück und Aurich beantragt. Durchsucht wurden sowohl Spielstätten als auch Privatwohnungen von Beschuldigten in den Stadtgebieten Aurich und Norden.
Bei dem Einsatz stellten die Einsatzkräfte sechs illegale Glücksspielautomaten und drei Wettautomaten sicher. Außerdem wurden mehr als 40.000 Euro Bargeld, eine Schreckschusswaffe mit Munition, hochwertige Uhren, Mobiltelefone, Tabakwaren sowie weitere Beweismittel beschlagnahmt.
Die Ermittlungen beschränken sich nicht allein auf den Verdacht des illegalen Glücksspiels. Nach Angaben der Behörden geht es auch um mögliche Verstöße gegen steuerrechtliche Vorschriften sowie um den Verdacht der Geldwäsche. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.
Der Einsatz in Ostfriesland ist ein weiterer Fall, bei dem illegales Glücksspiel im Zusammenhang mit weiteren mutmaßlichen Straftaten im Fokus der Ermittlungsbehörden steht. Für den Razzia-Tracker der GlücksWirtschaft ist besonders relevant, dass neben illegalen Glücksspielautomaten auch Wettautomaten, Bargeld und weitere Beweismittel sichergestellt wurden.
Die niedersächsische Polizei und Justiz verweisen in ihrer Mitteilung darauf, dass die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen ein Schwerpunkt ihrer landesweiten Strategie ist. Regelmäßige Kontrollen und ein konsequentes Vorgehen sollen dazu beitragen, entsprechende Strukturen zu erkennen und zu unterbinden.
Sie verlassen jetzt die offizielle Website der GlückWirtschaft. Für den Inhalt der folgenden Seiten ist die Sigert Verlag GmbH nicht verantwortlich.
Um fortzufahren drücken Sie 'Weiter'.