Mehr als 300 Einsatzkräfte kontrollierten in Mönchengladbach 16 Gewerbebetriebe. Im Mittelpunkt standen illegales Glücksspiel, 16 sichergestellte Automaten und eine Spielhallen-Razzia.
Mehr als 300 Einsatzkräfte gingen am Freitagabend, 31. Juli 2026, bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz in Mönchengladbach unter anderem gegen illegales Glücksspiel vor. In zwei Betrieben stellten die Behörden insgesamt 16 illegale Spielautomaten sicher. Zudem durchsuchte die Polizei eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle.
An dem Einsatz beteiligten sich die Stadt Mönchengladbach, das Hauptzollamt Krefeld, die Bundespolizei und die Polizei. Die Einsatzkräfte kontrollierten 16 Gewerbebetriebe im gesamten Stadtgebiet, darunter Spielhallen, Shishabars und Massagesalons.
Wie die Polizei Mönchengladbach mitteilte, lag ein Schwerpunkt der städtischen Kontrollen auf der Bekämpfung des unerlaubten Glücksspiels. Im Verlauf des Einsatzes vollstreckte die Polizei einen bereits bestehenden Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle an der Hindenburgstraße.
In zwei Betrieben in der Mönchengladbacher Innenstadt stießen die Kontrollkräfte zudem auf insgesamt 16 illegale Spielautomaten. Die Geräte wurden sichergestellt. Nähere Angaben zu ihrer Bauart, den Betreibern der Betriebe oder möglichen Einnahmen veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.
Ziel des behördenübergreifenden Einsatzes war es, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen, gesetzliche Vorgaben zu kontrollieren und mögliche kriminelle Strukturen zu erkennen. Neben dem Glücksspielrecht prüften die Behörden unter anderem gewerbe-, steuer-, zoll-, aufenthalts- und jugendschutzrechtliche Vorschriften.
Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte 98 Personen am Mönchengladbacher Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt. Dabei standen unter anderem Messerverbote und mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz im Mittelpunkt.
Abseits des Glücksspielbereichs stellten die Behörden unter anderem 21,85 Kilogramm unversteuerten Tabak, Verstöße gegen das Gaststätten- und Gewerberecht sowie den Verdacht auf Schwarzarbeit fest. Zwei Betriebe wurden wegen Verstößen gegen das Prostituiertenschutzgesetz geschlossen.
In einer Spielhalle fanden die Einsatzkräfte bei einer Person zudem eine geringe Menge Amphetamin. Hinzu kamen mehrere Verkehrsdelikte, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Versicherungsschutz. Die zuständigen Behörden führen die jeweiligen Ermittlungen weiter.
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