Bei einer Großrazzia in Hildesheim durchsuchten Ermittler mehr als 20 Objekte. Im Fokus stehen illegales Glücksspiel und der Verdacht auf Drogenhandel. 15 Beschuldigte werden geführt.
Bei einer Großrazzia in Hildesheim durchsuchten die Behörden mehr als 20 Objekte. Im Fokus der Ermittlungen stehen unter anderem illegales Glücksspiel und der Verdacht auf Drogenhandel.
Mehr als 20 Wohn- und Gewerbeobjekte in Hildesheim sowie ein Objekt im Landkreis wurden durchsucht.
Gegen insgesamt 15 Beschuldigte wird ermittelt.
Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem mehrere Geldspielautomaten, Bargeld, Drogen und Mobiltelefone.
Polizei, Staatsanwaltschaft, Zoll und Stadt Hildesheim waren an dem Einsatz beteiligt.
Mit einer großangelegten Razzia sind die Behörden am Dienstag, 29. September 2026, in Hildesheim gegen mutmaßliche kriminelle Strukturen vorgegangen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen der Verdacht auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie illegales Glücksspiel.
Wie die Polizeiinspektion Hildesheim und die Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilen, wurden zeitgleich mehr als 20 Wohn- und Gewerbeimmobilien im Stadtgebiet Hildesheim sowie ein weiteres Objekt im Landkreis Hildesheim durchsucht.
Insgesamt wird gegen 15 Beschuldigte ermittelt. Als Hauptbeschuldigten nennen die Behörden einen 34-jährigen Mann aus Hildesheim.
Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hildesheim führt die Ermittlungen bereits seit Februar 2026 unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Ausgangspunkt waren Erkenntnisse aus anderen Strafverfahren.
Im Verlauf der zunächst verdeckt geführten Ermittlungen erhärteten sich nach Angaben der Behörden Hinweise auf den Handel mit Kokain und Cannabis. Parallel gewannen die Ermittler Erkenntnisse über illegales Glücksspiel in Hildesheim, das von Tatverdächtigen betrieben worden sein soll. Mit den Durchsuchungen am 29. September gingen die Ermittlungen in die offene Phase über.
Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Beweismittel sicher. Beschlagnahmt wurden unter anderem Kokain und Cannabis, Bargeld, verschiedene Mobiltelefone, mehrere Geldspielautomaten sowie mutmaßliches Diebesgut.
Wie viele Geldspielautomaten konkret sichergestellt wurden und welche Mengen an Drogen und Bargeld die Ermittler fanden, teilten die Behörden zunächst nicht mit. Die Auswertung der beschlagnahmten Beweismittel dauert an.
An dem Einsatz waren neben Ermittlern aus Hildesheim auch Kräfte der Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont-Holzminden und Northeim beteiligt. Mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sowie Diensthundeführer aus Niedersachsen unterstützten die Durchsuchungen.
Hinzu kamen Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Braunschweig und Mitarbeiter der Stadt Hildesheim.
Christian Bomert, Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim und Einsatzleiter, erklärte: „Wir verfolgen diese umfangreichen Ermittlungen mit höchster Priorität. Unser Ziel ist es, die begangenen Taten zusammen mit der Staatsanwaltschaft lückenlos aufzuklären und konsequent gegen die Verantwortlichen vorzugehen.“
Die weiteren Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.
Der Einsatz in Hildesheim wird auch im Razzia-Tracker der GlücksWirtschaft erfasst, der bundesweit bekannt gewordene behördliche Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel dokumentiert.
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