Bei einer Razzia gegen illegales Glücksspiel durchsuchte die Polizei neun Objekte im Raum Böblingen und Ludwigsburg. Sie beschlagnahmte Geräte, Mobiltelefone und einen fünfstelligen Bargeldbetrag.
Bei einer Razzia gegen mutmaßlich illegales Glücksspiel durchsuchte die Polizei am Dienstag, 28. Juli 2026, insgesamt neun Objekte im Raum Böblingen und Ludwigsburg. Dabei beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem illegale Glücksspielgeräte, Mobiltelefone und einen fünfstelligen Bargeldbetrag.
Ausgangspunkt der Durchsuchungen waren umfangreiche Ermittlungen des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt beim Polizeipräsidium Ludwigsburg. Diese liefen nach Angaben der Polizei bereits seit Oktober 2023. Im Zuge der Ermittlungen gerieten sieben Frauen und Männer im Alter zwischen 24 und 54 Jahren in den Verdacht, illegales Glücksspiel betrieben zu haben. Die bisherigen Erkenntnisse führten schließlich zu den Durchsuchungsmaßnahmen Ende Juli.
Mit Unterstützung von Kräften des landesweit zuständigen „Polizeipräsidiums Einsatz“ durchsuchten die Ermittler Privatwohnungen, Gaststätten und eine Firma. Die neun betroffenen Objekte befanden sich in Böblingen, Ditzingen, Magstadt, Renningen und Sindelfingen. Neben den mutmaßlich illegalen Glücksspielgeräten und dem Bargeld beschlagnahmten die Einsatzkräfte auch Mobiltelefone. Weitere Angaben zur Zahl und Art der Geräte sowie zur genauen Höhe des sichergestellten Geldbetrags machte die Polizei zunächst nicht.
Die sieben Tatverdächtigen müssen nun mit Anzeigen rechnen, unter anderem wegen der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels. Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg dauern an.
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