Durchsuchung in Stuttgart-Bad Cannstatt: Die Polizei trifft 16 Tatverdächtige beim Glücksspiel an und stellt insgesamt 30.500 Euro Bargeld sicher.
Wie das Polizeipräsidium Stuttgart mitteilt, haben Einsatzkräfte am Samstag, 10. Januar 2026, eine Gaststätte an der Brunnenstraße in Stuttgart-Bad Cannstatt durchsucht. Der Verdacht: In den Räumen sollen illegale Glücksspiele veranstaltet worden sein.
Bei der Durchsuchung gegen 22.30 Uhr trafen die Beamten laut Mitteilung 16 Tatverdächtige an, die an Tischen spielten. Gegen sie werde wegen des Verdachts der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ermittelt. Auch der Gaststättenbetreiber, der als mutmaßlicher Veranstalter gilt, befand sich demnach vor Ort.
Sichergestellt wurde nach Angaben der Polizei eine größere Bargeldsumme: In der Gaststätte beschlagnahmten die Einsatzkräfte rund 25.500 Euro. Zudem wurde die Wohnung des Betreibers durchsucht, dort kamen weitere 5.000 Euro Bargeld hinzu. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Fälle wie dieser zeigen, dass illegales Glücksspiel nicht nur online stattfindet, sondern weiterhin auch im stationären Umfeld, teils verborgen in der Gastronomie.
Für die GlücksWirtschaft ist der Vorgang auch im Kontext des Razzia-Trackers relevant: Seit dem 01.01.2025 sind dort mittlerweile 102 Razzien dokumentiert, für Baden-Württemberg die 7. in diesem Zeitraum von rund einem Jahr.
Nachtrag der Redaktion: Eine weitere Razzia in Bad Cannstatt wurde am 28.01.2026 durchgeführt. Hier geht es zum Artikel.
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