In Stuttgart-Feuerbach hat die Polizei Räume wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel durchsucht. Vor Ort trafen die Beamten dutzende Personen an, zudem wurde Bargeld in Höhe von mehreren Zehntausend Euro beschlagnahmt.
In Stuttgart-Feuerbach haben Polizeibeamte am Samstagabend, 25. April 2026, eine Büroräumlichkeit an der Dornierstraße wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels durchsucht. Wie das Polizeipräsidium Stuttgart in einer Pressemitteilung mitteilte, führten Ermittlungen die Beamten zuvor auf die Spur von drei Männern im Alter von 35, 43 und 60 Jahren, die dort unerlaubt einen Pokerclub betrieben haben sollen.
Bei der Durchsuchung gegen 19 Uhr trafen die Einsatzkräfte nach Angaben der Polizei 42 Männer im Alter zwischen 22 und 70 Jahren sowie eine 25 Jahre alte Frau an. Sie saßen demnach an mehreren Spieltischen. Der Fall fügt sich in eine Reihe jüngerer Maßnahmen ein, bei denen illegales Glücksspiel in Hinterzimmern, Vereinsstrukturen oder eigens genutzten Räumlichkeiten im Fokus der Ermittler steht. Wir berichteten Anfang des Jahres zu den Fällen im benachbarten Stadtteil Bad Cannstatt, bei denen am 10. Januar und 27. Januar in Stuttgart-Bad Cannstatt ebenso um hohe Summen gespielt wurde.
Neben der Büroräumlichkeit durchsuchte die Polizei auch die Wohnungen der mutmaßlichen Betreiber. Dabei beschlagnahmten die Beamten laut Polizeipräsidium Stuttgart insgesamt mehrere Zehntausend Euro Bargeld. Die drei Tatverdächtigen kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Für die Beobachtung des stationären Schwarzmarkts ist der Stuttgarter Einsatz auch deshalb relevant, weil er den April um einen weiteren klaren Fall mit Glücksspielbezug ergänzt. Nach den jüngsten Maßnahmen in Frankfurt, Verl, Duisburg, Bocholt und Hamburg zeigt sich damit weiter, dass behördliche Kontrollen und Durchsuchungen im Frühjahr 2026 wieder sichtbarer werden. Die Stuttgarter Meldung sticht dabei vor allem durch die Zahl der angetroffenen Personen und die beschlagnahmte Bargeldsumme heraus.
Hier geht es zum Razzia-Tracker und zur interaktiven Karte mit allen bekannten Razzien seit 1. Januar 2025.
Sie verlassen jetzt die offizielle Website der GlückWirtschaft. Für den Inhalt der folgenden Seiten ist die Sigert Verlag GmbH nicht verantwortlich.
Um fortzufahren drücken Sie 'Weiter'.