Um ein legales Geldspielgerät von einem illegalen zu unterscheiden, muss man keine Expertin und kein Experte sein. Man sollte jedoch genau hinsehen:
An einem legalen Gerät haben sämtliche links/oben im Bild gezeigten Merkmale sofort ablesbar oder auffindbar zu sein. Fehlt etwas, heißt das: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu. Neben diesen Kennzeichen gibt es weitere, die ein legales Gerät von illegalen unterscheiden. So ist es nur nach einer Freischaltung bespielbar. Die erfolgt durch spezielle Karten, die das Servicepersonal ausgibt, oder eine Code-Freischaltung.
Das Gerät selbst kann maximal 10 Euro annehmen, zwischen den Einzahlungen vergehen definierte Mindestzeiten. Auch Spieldauer, Gewinne und Verluste sind limitiert – an einem illegalen Gerät kann man dagegen mit nur einem Knopfdruck hunderte Euro verlieren. Gewinne schüttet ein legaler Automat selbst aus – ein illegaler kassiert nur.
Wer an einem solchen gewinnt, muss sich das Geld an der Theke abholen. Legale Geräte protokollieren zudem die Spiel-, Buchhaltungs- und Fiskaldaten, diese sind auslesbar. Schließlich gibt es ein weiteres untrügliches Anzeichen für den Gerätestatus: Wird ein legaler Automat eingeschaltet, braucht er rund sechs Minuten, um Sicherheitsmechanismen und Funktionen hochzufahren. Ein System mit geknackter Software ist schon nach 10 Sekunden bereit.
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